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Freunde gegen Mobbing
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164) Zwerg aus NRW schrieb am 10.November 2007 um 20:28 Uhr:
Polizei, ja/nein?: ja
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Hallo an alle !
Um einmal kurz klar zu machen wie lange es gehen kann, wenn man bei der Schmier gemobbt wird.
Ich bin nun seit 15 Monaten krank geschrieben. Es liegen mehrfach FACHARZT-Atteste vor. Aber nein, erst einmal eine Kur.
Dann zum Polizeiarzt als Gutachter. Und der hat seine Meinung. Entweder zurück in den WuW, um weiter gemobbt zu werden, oder Verwaltung. Aber davon das dann 300 Euro weniger im Portemonaie sind, redet keiner. Wegfall Polizeizulage, Wegfall Freie Heilfürsorge.

Aber das Opfer hat ja einen an der Klatsche. Nicht die Täter.

Haltet durch, in Amerika ist man auch wach geworden. Auch leider erst sehr spät. Dort gibt es nun Officer, die Mobbing in den Gruppen ermitteln und angklagen.


164b) Anzeige / Angebote schrieb am 22.Oktober 2014:
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163) Mobbing aus Bayern schrieb am 10.November 2007 um 17:21 Uhr:
Polizei, ja/nein?: n
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Hallo Leute,bin ganz geschockt von Eueren Berichten,konnte mir das bei Behörden gar nicht vorstellen.Ich bin zwar kein Polizist,aber als leitender Angestellter in einem Autohaus ebenfalls massiv betroffen.Um nur ein Beispiel zu nennen, reagieren die Mitarbeiter auf meine Arbeitseinteilungen nicht,nach mehrmaliger Rücksprache mit meinem Chef,keine Abhilfe ! Denn mein Chef steckt da ebenfalls dahinter, die wollen mich gesamt fertig machen,leide sehr darunter, denn ich liebe meine Arbeit. Letzte Woche versteckten mir Mitarbeiter die Winterräder vom Kunden,die ich zur Montage vorbereitet hatte,stand vor dem Kunden natürlich blöd da.Kürzlich bekamen wir noch eine neue Automarke hinzu,ohne jegliche Informationen oder etwaige Schulungen vom Chef.Ohne das Fabrikat genau zu kennen ist es fast nicht möglich,eine 100%tige Kundendienstannahme durchzuführen. Alles Absicht !!! Nach nochmaliger Rücksprache mit dem Chef,warum keine Info oder Einweisung über die neue Marke bei mir stattgefunden hat, nur eine kurze Antwort "Das sehe ich nicht so".

162) Mobbing aus Deutschland schrieb am 8.November 2007 um 12:04 Uhr:
Polizei, ja/nein?: j
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wir, das ist ein Kreis aus Opfern welcher sich zusammen geschlossen hat, haben den Skandal in Herzogenau mit großem Interesse mitverfolgt. Aus eigener Erfahrung heraus können wir solche Zustände bei der Polizei bestätigen. Jeder von uns hat sein eigenes Schicksal doch so verschieden jede Geschichte sein mag gibt es stets eine Gemeinsamkeit und das ist die unglaubliche Härte mit der man Opfer massivst einschüchtert. Straftäter innerhalb der Polizei, wovon es Erschreckenderweise sehr viele gibt, werden geschützt und die Opfer systematisch in den Wahnsinn getrieben. Mit Einschüchterungsmethoden durch die Vorgesetzten versucht man die Opfer zum schweigen zu bringen. Mobbing bei der Polizei ist ein verdammt großes Problem, welches man gezielt totschweigt ! „Wer schweigt bleibt“ lautet der Grundsatz. Unser Kreis besteht aus Leuten aus ganz Deutschland, so dass jedes Bundesland so seine Skandale hat, welche jedoch, wie gesagt, gezielt vertuscht werden. Mobbingopfer werden soweit getrieben, dass sie krank werden, psychisch wie auch körperlich. Die Opfer landen in der Regel durch diesen Psychoterror in psychologischer Behandlung oder wählen als letzten Ausweg aus ihrer menschenunwürdigen Situation den Freitod ! Dass nun im Falle Herzogenau alle Befragten (überwiegend weiblich Bediensteten) schweigen ist logisch, denn wer redet muß mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Mit Sicherheit ist etwas an der ganzen Sache dran, doch man hatte gezielt alles unter den Tisch gekehrt um das saubere Bild der Polizei nicht zu beschmutzen. Unsere Schicksale sind unglaublich aber Erschreckenderweise wahr.
Auch werden, vorausgesetzt es dringt ausnahmsweise mal eine Straftat nach außen, Strafverfahren gegen Polizeibeamte fast immer eingestellt. Um einige Beispiele von uns zu nennen, wie Mobbing praktiziert wird:

Man redet dem Opfer systematisch immer und immer wieder ein, dass es psychisch krank ist. Unsere Vorgesetzten glänzen hierbei als Hobbypsychologen und beurteilen Fachleute (studierte Psychiater oder Psychotherapeuten) als ahnungslose Taugenichte deren Job es ist, dem „Irren der da vor ihm sitzt“ zu glauben. Grundsatz ist „Die Vorgesetzten haben immer Recht“. Das mit der Psychoschiene ist die beliebteste Art und Weise unliebsame Beamte los zu werden.
Man hängt dem Opfer ein Disziplinarverfahren an, obwohl es nichts gemacht hat, Beförderungssperre, Ablehnungen von Fort- und Weiterbildungen, Informationen werden an das Opfer gezielt nicht weiter gegeben, in den persönlichen Bereichen wie Schränken wird herumgeschnüffelt, persönliche Post wird ohne Wissen des Opfers geöffnet, Überwachungsaufträge an die Kollegen welche das Opfer auf Schritt und Tritt überwachen sollen, Rufmord (das schrecklichste überhaupt), man wird nicht mehr für ernst genommen, man wird bei Widerständen im Stich gelassen, Straftaten werden gezielt vereitelt, Straftaten wo das Mobbingopfer Opfer wurde werden nicht verfolgt, die Opfer werden massiv beschimpft und beleidigt, so dass auch Äußerungen fallen wie „es wäre besser wenn du wertloses Dreckstück verrecken würdest“ , „du bist eine psychisch kranke Lügnerin“, „wir kriegen dich auf alle Fälle los egal wie“ oder sonstige unglaubliche Anfeindungen. Die Palette an abartigen Einschüchterungstaktiken ist unglaublich und riesig. Entscheidungen werden grundsätzlich ohne Einverständnis oder gar Wissen des Opfers getroffen. Man stellt das Opfer gezielt als Lügner dar, um eigene schwere Vergehen zu vertuschen.

Die Liste dieser Machtspiele ist enorm lang. Was uns traurig macht ist, dass man sich als Opfer nicht wehren kann. Personalrat, Konfliktberater, Frauenbeauftragte stecken mit den Tätern (Mobbern) unter einer Decke. Von denen hat man absolut gar keine Hilfe zu erwarten, denn das Handeln der Täter wird als völlig korrekt angesehen. Schließlich ist das Opfer der Problemfall und der muß weg. Auffällig ist, dass Erschreckenderweise vor allem weibliche Beamte Opfer dieses Terrors sind. ***uelle Belästigung oder sonstige gängige frauenfeindliche Angriffe sind Normalität.
So sagt man zu einem Opfer, welches vielleicht seinen Peiniger zur ******* brachte und nicht schwieg „Dein Ruf ist derart ruiniert. Nun bist du Freiwild. Wenn du ***uell belästigt wirst oder sonstiges, glaubt dir sowieso niemand“, während der Kollege, der diese Worte dem Opfer an den Kopf warf aus lauter Schadenfreude breit lachte.
Wir planen einen Verein für Mobbingopfer zu gründen – bestehend aus bundesweiten Mitgliedern. Es kann nicht sein, dass Menschen, die mit Leib und Seele ordentlich und rechtschaffen jahrelang ihren Beruf ausübten und in der Bevölkerung auch ein gutes Ansehen genossen, beseitigt werden. Uniformträger, welche gar krimineller sind als so manche „Kundschaft“ draußen auf der Straße, werden gezielt geschützt und gefördert. Den Sinn für Recht und Unrecht besitzen leider viele Vorgesetzten und Kollegen nicht, da sie in ihrem Handeln, das Leben anderer zu zerstören, absolut kein Unrecht sehen.

161) Mobbing aus Deutschland schrieb am 8.November 2007 um 12:03 Uhr:
Polizei, ja/nein?: j
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Wir befinden uns momentan in einer sehr schwierigen Situation. Sollte man sich doch einmal Gedanken machen, weshalb so viele Beamte krank sind und wie hoch doch die Selbstmordrate oder die Rate der Straftäter innerhalb der Polizei ist. Der Fall Herzogau entspricht unserer Meinung nach der Wahrheit. Zu was Mobber tatsächlich fähig sind ist außerhalb jeglicher Vorstellungskraft.

Die Opfer schweigen aus ANGST. ANGST ihren Job zu verlieren, ANGST noch drakonischere Strafen zu bekommen. Es sind wie Peitschenhiebe auf die Seele. Das Schlimme ist, dass das ganze System zusammen arbeitet. Ein Polizeiarzt hat die Aufgabe „Problemfälle“ durch irgendwelche unzulässigen Pseudogutachten aus dem Polizeidienst zu entfernen. Problemfällen (dem Mobbingopfer) bescheinigt der Polizeiarzt letztlich liebend gerne, dass er Polizeidienstuntauglich ist. Auch beurteilen die Täter (Mobber) ihr Handeln als völlig korrekt. Das Zauberwort heißt „Fürsorgepflicht“. Aus Fürsorgepflicht werden einst fröhliche, gesunde, rechtschaffene, korrekte und gute Beamte systematisch zerstört. Die Einschüchterungsmethode funktioniert hervorragend, denn die Bediensteten haben dadurch ANGST vor ihren Vorgesetzten, da diese an der Macht sitzen und über dein Sein oder Nichtsein entscheiden.

Durch diese menschenverachtenden Zustände verliert man alles – privat wie auch dienstlich wird systematisch alles zerstört. Die Leidenswege von uns dauern schon mehrere Jahre und ein Ende ist nicht in Sicht, eben weil wir alleine dastehen. Um durchzuhalten haben wir uns zusammen geschlossen, denn alleine ginge man komplett zugrunde.
Um unsere Geschichten einigermaßen zu verarbeiten haben wir uns zusammen geschlossen und arbeiten an einem Buch, welches hoffentlich irgendwann veröffentlicht wird. Unser Ziel ist es schließlich die Öffentlichkeit wachzurütteln und den Mobbingopfern Mut zu machen. Es soll nicht mehr weggeschaut werden, sondern den Opfer geholfen werden und nicht den Tätern.

160) Sandy aus B-W schrieb am 7.November 2007 um 10:56 Uhr:
Polizei, ja/nein?: n
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Hallo Leute !

ich und viele andere würden uns wünschen, daß ihr euch bei Yasmin oder mir meldet. MOBBINGOPFER wo seid ihr ? Es gibt so viele, aber jedem fehlt der Mut sich zu wehren. Wollt ihr euch weiterhin kaputt machen lassen ? Euer Leben, eure Gesundheit, euer Selbstwertgefühl zerstören lassen ? Es gibt einen Kreis von Mobbingopfern und hier erhält man auch Hilfe - vorausgesetzt man möchte diese Hilfe annehmen und sich nicht mehr kaputt machen lassen. Hilfe bekommen wir von niemandem, also müssen wir uns selbst helfen.

Ich habe ein Gedicht geschrieben, liest es euch wen ihr wollt durch denkt darüber nach. Darüber nachzudenken ist auch mein Ziel ... . Es lag mir sehr am Herzen, daß ich dieses Gedicht hier in dieses Forum reinstelle, denn es sind meine persönlichen Gedanken. Gruß Sandy )

Mobbing


Warum tut ihr mir das an ?
Was hab ich nur falsch getan ?
Recht von Unrecht unterscheiden
Und dadurch auf der Strecke bleiben
Gerechtigkeit hin oder her
Andere zu zerstören fällt euch nicht schwer.
Warum ihr mir all das antut
Mir die Antwort zu geben, da fehlt euch der Mut ?
Es gibt keinen Grund und dass ist klar
Was ihr mir antut ist unglaublich aber wahr.

Fürsorgepflicht habt ihr es genannt
Euer Unrechtsbewusstsein habt ihr nie erkannt
Jede Lebensfreude habt ihr mir genommen
Und dafür wollt ihr Recht bekommen
Andere Leben zu zerstören
Wehrt sich das Opfer, dann noch empören
Welches Recht nehmt ihr euch raus
Es ist unglaublich, überaus.

Die Meinung des Opfers ist einfach nichts wert
Dieses System ist falsch und völlig verkehrt.
Statt dir zu helfen lassen sie dich im Stich
Ob du zugrunde gehst interessiert sie nicht
Täter werden in Watte gepackt
Das Opfer fertig und zusammengesackt
Ich kann mich nicht wehren, denn ich bin allein
Warum kann nicht endlich alles wie früher sein ?
Als ich noch eine unbeschwerte Beamtin war
Damals war noch alles wunderbar !

Ich will leben als guter Polizist
Der ehrlich, gut und rechtschaffen ist
Die Schlechten bestrafen, die Guten beschützen
Auf meine Rechtschaffenheit sollst du dich stützen
Der Bürger soll mir vertrauen
Denn auf meine Hilfe möchte er bauen
Auch dich Kollege lass ich nie im Stich
Umgekehrt interessiere ich dich jedoch nicht

Mit Leib und Seele war ich Polizist
Doch dank eurer Eifer, ist nichts so wie es ist
Die Eifer mein Leben ohne Grund zu zerstören
Und niemand möchte meine Hilferufe hören
Mobbing macht einst fröhliche Menschen leer
Das Leben ist nicht einfach, es ist schrecklich und schwer.
Nicht, dass unsere Beruf gar einfach wäre
Was ich mir wünsche, wäre eine angenehme Atmosphäre.
Einer für alle, alle für einen
Doch wenn es drauf ankommt gibt es keinen.

Die Opfer schweigen aus Angst und Schwäche
Da klar ist, dass man sich an ihnen räche.
Die Täter missbrauchen ihre Macht
Was habt ihr nur aus uns gemacht ?
Wir wollen nur Leben in Friede und Glück
Wir schauen nach vorne und nicht mehr zurück.

159) Wahrheit oder Lüge? aus Deutschland schrieb am 6.November 2007 um 14:52 Uhr:
Polizei, ja/nein?: j
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Ein kleiner Auszug aus der Zeitung!
Respekt an die Kolleginnen, die sich getraut haben das ganze öffentlich zu machen!


Wo seit ihr alle? Es ist an der Zeit sich zu wehren und nicht länger stillschweigend alles über sich ergehen lassen!

Traut Euch, denn WIR sind gemeinsam stark!!!

158) Wahrheit oder Lüge? aus Deutschland schrieb am 6.November 2007 um 14:46 Uhr:
Polizei, ja/nein?: j
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MÜNCHEN - Innenminister Joachim Herrmann fürchtet um das Ansehen der Polizei. "Es geht um das Bild, das von der Polizei und ihren Hundeführern vermittelt wird." Und das sei als Folge des anonymen Briefes nicht eben gut. "Die Gauner sollen Respekt vor den Hunden und ihren Führern haben. Manche Darstellung ist dazu nicht angetan."

Seit einer Woche beschäftigt das Schreiben die Öffentlichkeit ebenso wie Staatsanwaltschaft und Innenministerium. Auf acht Seiten hatte der Autor dargelegt, was sich an der Polizeihundeschule Herzogau im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet abspielen soll. Die Palette reichte von Kritik am Konzept über die Beschreibung rechtsradikaler Auftritte bis hin zum Vorwurf, Frauen seien ***uell erniedrigt und beleidigt worden. Für Herrmann "kennzeichnen Dichtung und Wahrheit das Schreiben". So sei "nach den Vernehmungen unstrittig", dass alle Beamtinnen und Beamten freiwillig an der so genannten Erstlingshundeführertaufe teilgenommen hätten. Dass es sie gegeben hat wie im Brief behauptet, bestreitet Herrmann nicht, wohl aber ihre Ausgestaltung.

"Es macht schon einen Unterschied, ob die Polizisten nach Gummibärchen schnappen oder ob sie Urin trinken mussten." So steht es in dem Schreiben. Herrmann aber betrachtet dies als widerlegt. Egal mit wem seine Ermittler geredet hätten, ob mit Hundeführern, mit Gewerkschaftern, Personalräten oder Gleichstellungsbeauftragten, nirgends habe sich ein Hinweis auf Missstände ergeben. Keine Frau habe je einen ***uellen Übergriff auch nur erwähnt.

Dennoch läuft das disziplinarrechtliche Verfahren gegen mindestens drei Beamte der Herzogauer Hundeschule weiter, auch weil Vorwürfe wie der des Handels mit Hunden und Hundefutter noch geprüft werden müssen und tatsächlich eine Stripperin in der Schule aufgetreten ist. Zwei der Beamten sind inzwischen an eine andere Dienststelle versetzt, einer ist beurlaubt, weil die Vorwürfe gegen ihn besonders schwer wiegen. Details nennt Herrmann nicht. Er gehe davon aus, sagt er, "dass das Schreiben aus dem Raum Augsburg stammt", wegen des Poststempels und einiger anderer Punkte im Brief selbst.

Das Ministerium suche aber nicht nach dem Autor, was insofern verwundert, weil Herrmann ihm vorsätzliche Rufschädigung vorwirft, dazu üble Nachrede und ein paar weitere Straftatbestände. Polizeihundeführer aus Franken wundern sich nicht, dass Ministerium wie Staatsanwaltschaft bei ihren Befragungen keine Belege für die Vorwürfe gefunden hätten. Die Befragten hätten die Taufe bereits hinter sich, schadeten sich also nur selbst, wenn sie auspackten. "Kolleginnen haben es ohnehin schwerer, sich in der manchmal rauen Männerwelt einer Spezialeinheit zu behaupten.

Je mehr sie an Anzüglichkeiten aushalten, desto höher ihr Ansehen, Empfindlichkeiten werden als Schwäche ausgelegt." Wer rede, der gelte als Nestbeschmutzer, müsse um seine Karriere fürchten und "um den Traumjob, den wir haben". Auch der bayerische Innenminister ist sich seiner Sache wohl nicht so sicher. Selbst wenn die Taufe wie von ihm geschildert ein so harmloser wie freiwilliger Spaß war, hat er sie doch verboten. Sie "entspricht nicht meinem Selbstverständnis und auch nicht dem der Polizei", sagt Herrmann. "Die Grenzen des guten Geschmacks dürfen nicht überschritten werden." Da müsse auch noch der leiseste Verdacht ausgeschlossen werden.

Der Autor des anonymen Schreibens dürfte dies ebenso als Erfolg verbuchen wie den Plan Herrmanns, der die Schule im kommenden Jahr von Grund auf sanieren lassen will. Seit sieben Jahren bemängeln Politiker wie Hundeführer den katastrophalen Zustand des Gebäudes mit Mehrbettzimmern und Gemeinschaftsduschen. "Die Unterbringung der Hunde ist außerordentlich modern", sagt Herrmann. "Die der Beamten ist in der Tat dagegen außerordentlich bescheiden." Wegen Stoibers Sparkurs waren längst überfällige Arbeiten immer wieder verschoben worden.

Jetzt macht das Finanzministerium die notwendigen Mittel frei. Auch die Aufsicht über die Schule will Herrmann neu organisieren und ortsnah auf die Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg übertragen. Für die Grünen im Landtag ein Beleg, dass im Herzogau längst nicht alles so harmlos war wie von ihm behauptet. "Die Vorgänge rund um die Schule sind an Peinlichkeit kaum zu überbieten", sagte die innenpolitische Sprecherin Christine Kamm. Es sei "ein Alarmzeichen, dass offensichtlich nur ein Skandal um einen anonymen Brief zu Konsequenzen führt".


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157) Wolfgang aus Brandenburg schrieb am 6.November 2007 um 06:03 Uhr:
Polizei, ja/nein?: j
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Hallo Yasemin,

erst einmal Danke für dein so offene Antwort. Ja, Wie du schon geschrieben hast ist es in unseren Beruf " Ist ja eigentlich nicht als Beruf anerkannt" einiges zu erleben. Bin nun schon über 30 Jahre dabei, aber sowas habe ich ín meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt. Werde auch nicht aufgeben. Für wem sollte ich das auch tun?
Du selbst hast deine Erfahrungen machen müssen und kennst die schweren und langen Wege bis man zu seinem Recht kommt. Seilschaften hat es schon immer gegeben und die werden noch Jahre bestehen. Habe es versucht gegen die alten Gleise zu steuern und bin daran gescheitert. Brandenburg ist ein Land in den noch alte Honecker Kader als Führungskräfte eingesetzt wurden. Nur eines möchte ich damit nur deutlich machen, keiner von denen hat sich geändert. Im Gegenteil, Posten wurden sich untereinander zugeschoben um so ihre allten verkrusteten Gedanken weiter zu verfolgen. Die sogenannte Demokr. gibt es nicht.
Ja, wenn man merkt das die Ehefrau vom Personalratsboss bereits meine Stelle zugesprochen wurde und wer sich dafür stark gemacht hat (Ehemann) dann weis man woran man ist.
Ich jedenfalls möchte noch mein Gesicht zeigen können und ohne mit Furcht in den Spiegel schauen können.
Jetzt ist meine Beurteilung fällig und werde wohl nach den ersten Erkenntnissen wiedermal mit vier abschneiden. Das ist in meiner Bhörde Standart. "Es kann nun mal keiner besser sein als ein Vorgesetzter". Aber dieses mal mache ich den Weg mit einem Anwalt. Keiner von denen sollte sich in Sicherheit wiegen.

Ich finde es wird langsam Zeit für diesen Schritt.

MfG
Wolfgang


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